Wintertraining in Calafat

Erste Ausfahrt der Suzuki SV 650

Zwischen Weihnachten und Silvester (26.-31.12.18) war ich zum Training im spanischen Calafat.

Bei schönstem Sonnenschein drehte ich die ersten Runden auf meiner Suzuki SV 650. Außerdem dabei war meine Suzuki GSXR 600, die ich hier schon im letzten Jahr getestet hatte. Im Laufe der Trainingstage wechselte ich also regelmäßig zwischen den beiden Motorrädern hin und her.

Am dritten Tag fand ein Sprintrennen statt, welches ich mit der GSXR bestritt. Ich kämpfte gut mit, obwohl einige meiner Konkurrenten mit deutlich mehr Leistung bestückt waren. Auf Platz 6 erreichte ich schließlich das Ziel.

Zum Ende des Jahres fand noch ein 3-Stunden-Rennen statt, an welchem ich gemeinsam mit einem Kumpel teilnahm. Ich fuhr wieder die GSXR. Allerdings hatte ich schon in meinem ersten Turn einen üblen Highsider. Zum Glück blieb ich dabei unverletzt. Nur mein Motorrad und mein Helm hatten beide einen Totalschaden. Trotzdem konnte ich mit einem anderen Helm noch ein paar Runden auf der SV 650 drehen. 

Wir haben in den Tagen hier eine gute Grundlage für die nächste Saison gelegt. Mit der SV komme ich immer besser klar und freue mich jetzt schon auf die vielen Zweikämpfe im Twin Cup 700.


Saisonabschluss in Hockenheim

Zweiter Start im Twin Cup 700

Nun hat mich der Twin Cup gepackt. Nur drei Wochen nach meinem ersten Start Anfang September in Assen nahm ich mit einem neu aufgebauten Motorrad auf dem Hockenheimring (28.-30.09.18) teil. 

Der erste Turn endete gleich im Kiesbett. Ich blieb glücklicherweise unverletzt und saß drei Stunden später beim zweiten Freien Training wieder auf dem Motorrad.

Mit jeder Runde wurde ich auf der mir neuen Strecke schneller und sicherte mir Startplatz 14. 

Schon das erste Rennen war ein voller Erfolg für mich. Ich lieferte mir viele Zweikämpfe und kam als Vierter ins Ziel.

Doch mein eigentliches Highlight war das zweite Rennen. Schon am Start konnte ich einen Platz gut machen. Ich überholte viel und erreichte zur Mitte des Rennens die Gruppe, die um Platz zwei kämpfte. Es dauerte nicht lang, bis ich den zweiten Platz für mich beanspruchte. Durch einen Fehler beim Überrunden verlor ich diesen aber nochmal, allerdings nicht für lange Zeit. Zwei Runden später hatte ich ihn zurückerobert.

So stand ich also bei meinem zweiten Start zum zweiten mal auf dem Podium.


Podium in Assen

Gaststart im Twin Cup 700

Mein erster Start im Twin Cup blieb mir gleich in sehr guter Erinnerung. In Assen (07.–09.09.18) sprang ich für einen befreundeten Fahrer ein. 

Ich fuhr sein Motorrad, deshalb nutzte ich die ersten Turns, um mich einzugewöhnen. Auf zwei Freie Trainings folgten zwei Qualifyings. Startplatz 10 war eine gute Ausgangsposition für die beiden Rennen.

Vor dem ersten Start war ich natürlich nervös, aber ich konnte meinen Platz halten. In einer Gruppe von acht Fahrern kämpfte ich um Platz drei. Und mein Kampf war erfolgreich. Mein erstes Rennen brachte auch das erste Podium.

Noch bevor das zweite Rennen gestartet wurde, fiel mein Schaltautomat aus. Ein paar Runden brauchte ich, um mich daran zu gewöhnen. Dann startete ich erneut einen Angriff. Rundenlang folgte ein Überholmanöver auf das nächste. Bis auf den sechsten Platz konnte ich mich wieder vorarbeiten und am Ende war meine Rundenzeit nur noch knapp eine Sekunde hinter der des Schnellsten. 


Rennen in Spielberg

ADAC Junior Cup powered by KTM Veranstaltung 5

Regen in Spielberg machte es mir am letzten Rennwochenende (10.-12.08.18) nicht leicht. 

Ich bin kein Regenfahrer, deshalb begann das Wochenende für mich eigentlich erst mit dem zweiten Qualifying. Alles vorher war völlig zum Vergessen. Immerhin schaffte ich es noch auf den 18. Startplatz.

Den Start habe ich dann ziemlich vermasselt. Ich habe gezuckt und um einen Frühstart zu vermeiden, musste ich noch mal nachkuppeln. Dadurch verlor ich mehrere Plätze. Ich kämpfte im Rennen in einer Gruppe aus anfangs fünf, später dann drei Fahrern. Teilweise überholten wir uns sechs Mal in einer Runde. So verloren wir aber auch den Anschluss an die Gruppe, die um Platz 15 fuhr. 

Das heißt, keine Punkte für mich, obwohl ich wenigstens von dieser Gruppe als Erster im Ziel war.


Ausfall in Brünn

ADAC Junior Cup powered by KTM Veranstaltung 4

Eigentlich ging das Rennwochenende im Rahmen der MotoGP in Brünn (03.-05.08.18) gar nicht so schlecht los. 

Am Freitag fuhren wir zuerst ein Freies Training, das ich auf Platz 15 beendete. In Brünn, auf einer langen Berg- und Talstrecke war einfach nicht mehr möglich. 

Im ersten Qualifying bei fast 40° konnte ich meine Zeit um etwas mehr als eine Sekunde verbessern. Das war Platz 16. Leider kochte zum Ende mein Motor und wir hatten den Verdacht auf einen Kopfdichtungsschaden. 

Anderthalb Stunden später fand das zweite Qualifying statt. Wir hatten wenig am Motorrad geändert und ich konnte meine Zeit erneut verbessern. Trotzdem lag ich am Ende auf Platz 17.

Voll motiviert und wirklich gut drauf ging ich am nächsten Nachmittag also in die Startaufstellung. Doch ich kam nicht weit. Schon in der Warm-Up-Lap rollte ich mit einem technischen Defekt aus.


Heimrennen am Sachsenring

ADAC Junior Cup powered by KTM Veranstaltung 3

Im Rahmen der MotoGP fand die dritte Veranstaltung dieser Saison auf dem Sachsenring statt (13.-15.07.18).

Im ersten Qualifying nach einem Freien Training hatte ich einige Probleme. Trotzdem war ich mit Platz 20 gut dabei.

Allerdings konnte ich diese Zeit im zweiten Qualifying nicht mehr verbessern und rutschte so auf Platz 26 ab. 

Leider sollte auch das Rennen nicht so laufen, wie ich mir das vorgestellt hatte. Schon in der zweiten Runde hatte ich mit Rutschern zu kämpfen, die sich im Rennverlauf zu einem vorher nie dagewesenen Stempeln entwickelten. So konnte ich an der Gruppe, die um Platz zehn kämpfte nicht dran bleiben.

Am Ende sprang ein 13. Platz für mich heraus. 


Zwei Rennen in Oschersleben

ADAC Junior Cup powered by KTM Veranstaltung 2

Nach einem Sturz im Training ein paar Wochen zuvor reiste ich glücklicherweise gesund nach Oschersleben (08.-10.06.18).

Im Freien Training und im ersten Qualifying passte mein Setup noch nicht ganz. Das konnten wir aber zum zweiten Qualifying beheben, sodass ich mit Startplatz 14 in die beiden Rennen ging.

Der erste Start wurde abgebrochen und mit einem Quick-Start erneut durchgeführt. Leider verpennte ich das Ausgehen der Ampel und war ein wenig zu spät am Gas. Im Laufe des Rennens ging es bis auf Platz elf nach vorn. Wäre das Rennen noch eine Runde länger gewesen, hätte ich noch Zehnter werden können.

Pünktlich zum zweiten Rennen begann es zu regnen. Am Ende war ich einfach nur glücklich unter den wenigen gewesen zu sein, die nicht gestürzt waren. Mit Platz zehn holte ich wenigstens noch ein paar Punkte.

Letztendlich habe ich wieder eine tolle Veranstaltung mit 11 Punkten beendet.


Saisonbeginn in Assen

ADAC Junior Cup powered by KTM Veranstaltung 1

Das erste Rennwochenende der Saison in Assen (20.-22.04.18) im Rahmen der World Superbike ist schon wieder Geschichte. Leider lief es nicht ganz so wie geplant.

Im Qualifying kamen viele ungünstige Faktoren zusammen, sodass ich am Ende nur von Platz 17 aus in die Rennen am Samstag und Sonntag gehen konnte.

In beiden Rennen war ich Teil einer größeren Gruppe im Mittelfeld von bis zu fünf Fahrern. Wir lieferten uns über die gesamte Renndistanz hitzige Kämpfe. Das habe ich im Winter echt vermisst! 

Doch ich hatte Probleme am Vorderrad vor allem beim Einlenken. Am Ende habe ich mit den Plätzen 14 und 13 Schadensbegrenzung betrieben und wenigstens ein paar Punkte mitgenommen.


Auftakttraining in Misano

ADAC Junior Cup powered by KTM Veranstaltung 0

Den Winter aus den Knochen fahren ist wichtig zu Beginn der Saison. Deshalb ging es für mich nach Italien zum Auftakttraining in Misano (23.-26.03.18).

Nach allerlei theoretischen Grundlagen war es dann soweit: Endlich wieder fahren! Mit Dario Giuseppetti und Marcel Schrötter als Instruktoren machte es super viel Spaß und ich lernte wirklich viel. 

Bei allerbestem Wetter wollte ich dann eigentlich auch voll motiviert auf die Strecke gehen. Da hatte aber mein Motorrad was dagegen. Kurzfristig hatten wir einen neuen Motor eingebaut und mit dem wollte sich die KTM nicht so richtig anfreunden. Also hieß es den ganzen Tag schrauben. 

Glücklicherweise hatten wir das Problem recht schnell so weit im Griff, dass ich zumindest die beiden letzten Turns an diesem Tag und die am nächsten Tag mitnehmen konnte.